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Auf einen Blick
Burson Soloist Stellar: diskret aufgebauter Class-A-Kopfhörerverstärker und Vorverstärker mit 8 W an 32 Ω über XLR, eigener In-Ear-Stufe und steckbaren V7-Operationsverstärkern, als Deluxe oder als Max mit Fusion-Core-Netzteil.
Auf einen Blick
Kompakter Class-A-Kopfhörerverstärker und Vorverstärker mit eigener In-Ear-Stufe
Der Soloist Stellar ist der kompakte Kopfhörerverstärker von Burson Audio aus Melbourne. Er überträgt die Bauweise des größeren Soloist Voyager auf ein Gehäuse von 210 × 200 × 75 mm: diskret aufgebaut, in Class-A und symmetrisch. Einen Wandler hat er nicht. Sie schließen Ihren DAC oder Streamer über XLR oder RCA an. Kopfhörer finden über 4-Pin XLR oder 6,3 mm Anschluss, als Vorverstärker liefert das Gerät ein XLR- und ein RCA-Signal und zusätzlich einen Mono-Ausgang für einen Subwoofer.

Burson nennt 8 W an 32 Ω und 1,1 W an 300 Ω über XLR. Die Class-A-Stufe arbeitet mit vier Onsemi-Transistoren je Kanal. Für In-Ear-Hörer gibt es eine eigene Stufe mit zwei Verstärkerchips vom Typ TPA6120A2 (1 W über XLR, 0,5 W über 6,3 mm), damit auch empfindliche Modelle nicht rauschen. Die Lautstärke regeln zwei analoge Widerstandsnetzwerke vom Typ PGA2320, per Drehknopf oder Fernbedienung.
Die Operationsverstärker sind gesteckt. Wer die Abstimmung ändern möchte, kann andere Dual-Typen einsetzen, zum Beispiel V7 Classic.

Gut zu wissen: Class-A erzeugt auch im Leerlauf Wärme, HiFiGeek nennt 50 W Ruhestrom und ein handwarmes Gehäuse. Stellen Sie den Soloist Stellar frei auf und nicht in ein geschlossenes Fach.
Der Max stand drei Monate täglich auf dem Schreibtisch und erhielt den HiFiGeek Award sowie die Einstufung als Referenz. Gelobt werden die leicht warme Grundabstimmung bei hoher Auflösung, die Kontrolle an Planaren und der In-Ear-Modus.
Der Deluxe wurde mit Kopfhörern, In-Ears und als Vorverstärker getestet. Der Test sieht ihn als verkleinerten Soloist Voyager und hebt Dynamik und Auflösung in dieser Größe und Preisklasse hervor.
Im direkten Vergleich sieht der Videotest rund 85 bis 90 % der Leistung des Soloist Voyager zu weniger als dem halben Preis. Der Voyager bleibt transparenter und trennt besser, der In-Ear-Ausgang des Stellar ist dagegen völlig still.
Für alle, die schon einen guten DAC oder Streamer besitzen und an einem Verstärker sowohl leistungshungrige Planare als auch empfindliche In-Ears betreiben möchten. Wer auch einen Wandler braucht, findet ihn im Conductor Stellar.
| Verstärker | |
| Bauart | Class-A, diskret, symmetrisch |
| Kopfhörerausgänge | 4-Pin XLR (symmetrisch), 6,3 mm |
| Leistung an 32 Ω (XLR / 6,3 mm) | 8 W / 4 W |
| Leistung an 100 Ω (XLR / 6,3 mm) | 5 W / 2,5 W |
| Leistung an 150 Ω (XLR / 6,3 mm) | 3,5 W / 2 W |
| Leistung an 300 Ω (XLR / 6,3 mm) | 1,1 W / 520 mW |
| In-Ear-Stufe an 32 Ω (XLR / 6,3 mm) | 1 W / 500 mW |
| Verstärkungsstufen | 2, dazu die In-Ear-Stufe |
| Ausgangsimpedanz Kopfhörer | 0,5 Ω |
| Ausgangsimpedanz Vorverstärker | 1 Ω / 20 Ω |
| Eingangsimpedanz | 40 kΩ |
| Klirrfaktor (THD) | < 0,0015 % |
| Frequenzgang | 0–55 kHz (±1 dB) |
| Signal-Rausch-Abstand | > 105 dB (hohe Verstärkung), > 100 dB (In-Ear-Stufe) |
| Anschlüsse | |
| Eingänge | 1× XLR, 1× RCA |
| Ausgänge | 1× XLR und 1× RCA (Vorverstärker), 1× RCA mono (Subwoofer) |
| Allgemein | |
| Maße | 210 × 200 × 75 mm |
| Gewicht | ca. 5 kg |
| Netzspannung | 100–240 V |
| Leistungsangaben | Herstellerangaben, hohe Verstärkung |