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Auf einen Blick
Burson Conductor Stellar: DAC mit ESS ES9039PRO, Class-A-Kopfhörerverstärker mit 8 W an 32 Ω über XLR und Vorverstärker in einem kompakten Gehäuse, mit eigener In-Ear-Stufe und Bluetooth, als Deluxe oder als Max mit Fusion-Core-Netzteil.
Auf einen Blick
Kompakter DAC und Class-A-Kopfhörerverstärker mit ESS ES9039PRO und eigener In-Ear-Stufe
Der Conductor Stellar vereint Wandler, Kopfhörerverstärker und Vorverstärker in einem Gehäuse von 210 × 200 × 75 mm. Die Verstärkerseite entspricht dem Soloist Stellar: diskret aufgebaut, in Class-A und symmetrisch, laut Burson mit 8 W an 32 Ω und 1,1 W an 300 Ω über XLR. Dazu kommt der Wandlerchip ESS ES9039PRO, dessen Filter Burson auf die eigene Ausgangsstufe abgestimmt hat.

Der Conductor Stellar nimmt ausschließlich digitale Signale an: USB-C mit XMOS-Empfänger (PCM bis 768 kHz/32 Bit, DSD512 nativ), koaxial und optisch bis 192 kHz/24 Bit sowie Bluetooth 5.0 mit LDAC, aptX HD und AAC. Analoge Eingänge hat er nicht. Wer auch analoge Quellen anschließen möchte, greift zum Conductor GT4 oder Conductor Voyager. Über XLR und RCA arbeitet das Gerät geregelt als Vorverstärker oder fest als Line-Ausgang. Auf der Front sitzt ein Mikrofoneingang für Headsets, und Burson führt das Gerät als Roon Tested.

In-Ear-Hörer laufen über eine eigene, rauscharme Verstärkerstufe (1 W über XLR, 0,5 W über 6,3 mm). Die große Fernbedienung aus Aluminium steuert das Gerät aus bis zu 10 m Entfernung.
Der Deluxe überzeugt im Test mit kräftigem, kontrolliertem Bass, hoher Dynamik und völliger Stille an In-Ears. Mit dem Fusion Core legen Auflösung und Bühne hörbar zu. An sehr schwer anzutreibenden Planaren bleibt der Conductor Voyager bei hoher Lautstärke straffer.
Der Test mit der Standard-Ausführung vergibt die Auszeichnung Recommended. Er lobt das kompakte Format, die massive Fernbedienung und das In-Ear-Modul, das Rauschen spürbar verringert.
Der Deluxe lief hier an drei In-Ears und zwei Kopfhörern. Der Hintergrund blieb an allen In-Ears frei von Rauschen, und den Wandler beschreibt der Test als eher natürlich als klinisch.
Für den Schreibtisch, an dem ein Gerät alles erledigen soll: Musik vom Rechner oder per Bluetooth wandeln, Kopfhörer und In-Ears antreiben und bei Bedarf aktive Lautsprecher regeln. Für sehr schwer anzutreibende Planare empfiehlt Soundnews die größeren Burson-Modelle.
| Verstärker | |
| Bauart | Class-A, diskret, symmetrisch |
| Kopfhörerausgänge | 4-Pin XLR (symmetrisch), 6,3 mm |
| Leistung an 32 Ω (XLR / 6,3 mm) | 8 W / 4 W |
| Leistung an 100 Ω (XLR / 6,3 mm) | 5 W / 2,5 W |
| Leistung an 150 Ω (XLR / 6,3 mm) | 3,5 W / 2 W |
| Leistung an 300 Ω (XLR / 6,3 mm) | 1,1 W / 520 mW |
| In-Ear-Stufe an 32 Ω (XLR / 6,3 mm) | 1 W / 500 mW |
| Verstärkungsstufen | 2, dazu die In-Ear-Stufe |
| Ausgangsimpedanz Kopfhörer | 0,5 Ω |
| Ausgangsimpedanz Vorverstärker | 1 Ω / 20 Ω |
| Eingangsimpedanz | 40 kΩ |
| Klirrfaktor (THD) | < 0,0015 % |
| Frequenzgang | 0–55 kHz (±1 dB) |
| Signal-Rausch-Abstand | > 105 dB (hohe Verstärkung), > 100 dB (In-Ear-Stufe) |
| Wandler | |
| D/A-Wandler | ESS ES9039PRO |
| USB | USB-C (XMOS), PCM bis 768 kHz/32 Bit, DSD512 nativ |
| Koaxial und optisch | bis 192 kHz/24 Bit |
| Bluetooth | Bluetooth 5.0 (Qualcomm CSR8675), LDAC, aptX HD, AAC, bis 96 kHz/24 Bit |
| Anschlüsse | |
| Eingänge | USB-C, koaxial, optisch, Bluetooth, Mikrofon (vorn); keine analogen Eingänge |
| Ausgänge | 1× XLR und 1× RCA, geregelt (Vorverstärker) oder fest (Line) |
| Allgemein | |
| Maße | 210 × 200 × 75 mm |
| Gewicht | ca. 5 kg |
| Netzspannung | 100–240 V |
| Leistungsangaben | Herstellerangaben, hohe Verstärkung |